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Yoga ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist
(Patanjali, Yoga Sutras 1,2)

Yoga ist ein Übungsweg, der vor mehr als zweitausend Jahren in Indien entwickelt wurde. Er besteht, wenn er der Tradition des Hatha-Yoga folgt, aus den Grundpfeilern Köperübungen (asanas), Atemübungen (pranayama) und Meditation (dhyana), neben der Lehre über ethische Verhaltensweisen (yamas und niyamas).

Während dieser Zeit hat der Übungsweg viele Wandlungen und Erneuerungen erfahren.  Unterschiedliche Yoga-Stile haben sich entwickelt. Jeder dieser Wege ist richtig – für den Menschen, zu dem er passt.

Yoga stammt von dem altindischen Sanskrit-Wort „yuj” ab, heißt übersetzt „anschirren, anbinden, anjochen, verbinden” und wird interpretiert als eine Methode um Körper, Geist, Seele und Atem zu vereinen.

Der Yoga versteht sich als eine Art „Lebensphilosophie“. Yoga ist keine Religion. Heute steht in der yogischen Praxis besonders der Körper im Mittelpunkt (asanas), zusammen mit Atemübungen (pranayama) und verschiedenen Meditationstechniken (dhyana), während es in der ursprünglichen Yogalehre mehr darum ging, den Geist ruhig und gesammelt zu halten. In den Yoga sutras des Patanjali  steht geschrieben: yogaś-citta-vr̥tti-nirodhaḥ. Yoga ist das zur Ruhe bringen der Gedanken im Geist (Patanjali, Yoga Sutras 1,2).

Idealerweise verbinden sich beide Aspekte, so dass die fließenden Bewegungen (vinyasa / karana) und die Haltungen (asana) den Körper beweglicher und kräftiger machen und gleichzeitig den Geist beruhigen. Häufig reicht schon eine kurze Yoga-Praxis,  damit spürbar wird, was der Yoga uns zu bieten hat: die Erfahrung der Verbindung von Körper, Atem und Geist und damit der Gesamtheit unseres Seins.

 

Die bekannteste yogische Schrift sind Patanjali´s Yoga Sutren. Patanjali sagt, dass Begeisterung oder Leidenschaft, Selbsterkenntnis und Hingabe an eine höhere Macht, die Schlüssel zu einem gesunden, erfüllten und zufriedenen Leben sind.

Die 195 Yoga Sutren werden in vier Kapitel unterteilt. Daraus geht der achtfache Pfad (Ashtanga Marga) hervor, der das philosophische Fundament des Yoga bilden:

Der achtfache Yogaweg des Patanjali:

Yama:             Regeln im Umgang mit anderen
Niyama:         Regeln im Umgang mit sich selbst
Asana:            Körperübungen, um den Körper rein und gesund zu halten
Pranayama:  Atemlenkung

Pratyahara:   Zurückziehen der Sinne
Dharana:       Konzentration

Dhyana:         Meditation, Konzentration der Sinne
Samadhi:       Erleuchtung, Einssein, vollkommene Erkenntnis

In der Bhagavad Gita, den über 2500 Jahre alten spirituellen Schriften des Hinduismus, ist zu lesen:

„Yoga ist die Weisheit des Handelns – Yoga ist die Bezwingung des eigenwilligen ungestümen Geistes – Yoga ist Einssein mit dem Selbst.”
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